1. Erste Schritte und Oberfläche
Nach dem Öffnen von Lehrcampus Worksheet siehst du in der Mitte dein Arbeitsblatt, links die Werkzeugleiste und rechts die Eigenschaften. Die obere Leiste enthält Papierformat, Ausrichtung, Rückgängig, Wiederholen, Zoom, Projektdateien, Speichern, Drucken und PDF-Export. Ein Werkzeug öffnet seine Sammlung oder fügt direkt ein Element ein. Das Arbeitsblatt ist deine tatsächliche Druckfläche: Alles, was innerhalb dieser weißen Seite liegt, erscheint später im PDF. Klicke ein Element an, um es auszuwählen und rechts zu bearbeiten. Ziehe es mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position. Über den blauen Griff kannst du seine Größe verändern. Ein Klick auf eine freie Stelle hebt die Auswahl auf. Beginne am besten mit einer Vorlage oder einem leeren Blatt, stelle anschließend Format und Ausrichtung ein und füge danach Inhalte hinzu. Änderungen werden lokal im Browser gesichert. Für wichtige Arbeiten solltest du zusätzlich regelmäßig eine Projektdatei herunterladen.
2. DIN-Formate, Ausrichtung und Zoom
Oben im Editor wählst du zwischen DIN A3, A4, A5 und A6. A3 bietet besonders viel Platz für Lernposter, Stationen oder Gruppenmaterial. A4 eignet sich für klassische Arbeitsblätter. A5 ist praktisch für Lernkarten, kleine Hefte oder Material zum Einkleben. A6 kann für Merkkarten und kurze Übungen verwendet werden. Mit der Schaltfläche neben dem Format wechselst du zwischen Hoch- und Querformat. Lege das Format möglichst vor der Gestaltung fest, weil sich die verfügbare Fläche beim späteren Wechsel verändert. Mit Minus und Plus stellst du den Zoom zwischen 25 und 300 Prozent ein. Der Zoom verändert nur die Bildschirmansicht, nicht die Druckgröße. „1:1“ zeigt die physische Papiergröße anhand der üblichen Bildschirmauflösung näherungsweise an. Die tatsächliche Darstellung kann je nach Monitor leicht abweichen. Bei starkem Zoom kannst du innerhalb des Arbeitsbereichs horizontal und vertikal scrollen, um auch die unteren und seitlichen Bereiche der Seite zu erreichen.
3. Vorlagen auswählen und verwenden
Der Bereich „Vorlagen“ enthält vorbereitete Arbeitsblätter für verschiedene Fächer und Aufgabenarten. Öffne ihn über das erste Symbol links und verwende die Suchleiste, wenn die Sammlung größer wird. Die kleinen Vorschaublätter entsprechen dem Aufbau, der beim Einsetzen auf der großen Seite erzeugt wird. Ein Klick auf eine Vorlage ersetzt den Inhalt der aktuell bearbeiteten Seite. Speichere deshalb vorher dein Projekt, wenn du vorhandene Arbeit behalten möchtest. Alle eingesetzten Elemente bleiben anschließend vollständig bearbeitbar: Überschriften, Aufgaben, Farben, Kästen und Bilder können verschoben, vergrößert oder gelöscht werden. Eine Vorlage ist kein starres Bild, sondern ein Ausgangspunkt für deine eigene Gestaltung. Mit „Leeres Blatt“ startest du ohne vorgegebene Inhalte. Achte darauf, dass die gewählte Vorlage zum Papierformat passt. Eine A4-Vorlage kann zwar weiter bearbeitet werden, doch bei einem Wechsel auf A5 oder A6 solltest du Abstände und Schriftgrößen kontrollieren. Eigene Vorlagen erscheinen in einem getrennten Abschnitt deiner Sammlung.
4. Eigene Vorlagen speichern
Angemeldete Lehrcampus-Nutzer können ein fertig gestaltetes Blatt als persönliche Vorlage sichern. Öffne links „Vorlagen“ und wähle im Abschnitt „Meine Vorlagen“ die Schaltfläche „Aktuelles Blatt“. Vergib einen eindeutigen Namen, etwa „Lesetagebuch Klasse 3“ oder „Kopfrechnen bis 100“. Gespeichert werden Papierformat, Ausrichtung, Seiten, Elemente und deren Gestaltung. Beim späteren Anklicken wird eine bearbeitbare Kopie geladen, sodass die Ursprungsvorlage unverändert bleibt. Diese Funktion eignet sich besonders für wiederkehrende Stundenstrukturen, Wochenpläne, Tests oder ein einheitliches Schuldesign. Eigene Vorlagen sind an das angemeldete Benutzerkonto gebunden. Ohne Anmeldung weist der Editor darauf hin, dass eine Anmeldung erforderlich ist. Nicht mehr benötigte Vorlagen kannst du mit dem kleinen Löschsymbol entfernen. Speichere in einer Vorlage möglichst nur Inhalte, die du regelmäßig wiederverwenden darfst. Persönliche Schülerdaten gehören nicht in eine allgemeine Vorlage. Für eine zusätzliche Sicherung kannst du das gesamte Worksheet auch als Projektdatei herunterladen und außerhalb des Browsers archivieren.
5. PDF- und Bildvorlagen importieren
Über „Import“ kannst du eine vorhandene Bilddatei oder eine PDF-Seite als Hintergrund beziehungsweise Gestaltungsvorlage verwenden. Wähle zuerst das passende DIN-Format und die gewünschte Ausrichtung. Danach öffnest du den Importbereich und suchst die Datei auf deinem Computer aus. Bei Bildern funktionieren übliche Formate wie PNG und JPEG. PDF-Dateien werden seitenweise verarbeitet; je nach Dokument kannst du die benötigte Seite auswählen. Die Vorlage wird an die Arbeitsfläche angepasst, ohne dass du das Original verändern musst. Anschließend lassen sich Texte, Formen, Comics und Aufgaben darüberlegen. Verwende möglichst hochauflösende Vorlagen, damit der spätere PDF-Export scharf bleibt. Wenn ein importiertes Dokument andere Seitenproportionen besitzt, können am Rand freie Flächen entstehen oder Teile müssen passend zugeschnitten werden. Prüfe nach dem Import insbesondere Kopf- und Fußbereich. Beachte außerdem Urheber- und Nutzungsrechte: Importiere nur Materialien, die du selbst erstellt hast oder für deren Bearbeitung und Verwendung du eine Erlaubnis besitzt. Eine importierte Vorlage kann gemeinsam mit allen Ergänzungen als Worksheet-Projekt gespeichert werden.
6. Texte, Schriftarten und Schulschriften
Mit „Text“ öffnest du verschiedene Textbausteine, darunter Fließtext, Überschrift, Arbeitsauftrag, Antwortfeld, Multiple Choice und Schreiblinien. Nach dem Einfügen ist der Baustein ausgewählt. Den Inhalt änderst du über das Textfeld in den Eigenschaften oder durch Doppelklick auf das Element. Dort stellst du außerdem Schriftart, Schriftgröße, Farbe, Hintergrund, Ausrichtung und Deckkraft ein. Lehrcampus Worksheet bietet mehr als zehn freie Schriftarten. Für Grundschulmaterial stehen auch Grundschrift und eine verbundene Schulausgangsschrift zur Verfügung. Nutze für längere Arbeitsaufträge eine gut lesbare Schrift wie Andika, Nunito oder Atkinson Hyperlegible. Dekorative Schriften eignen sich eher für kurze Überschriften. Achte auf ausreichende Größe und Kontrast, besonders bei jüngeren Kindern oder Lernenden mit Seh- und Leseschwierigkeiten. Textfelder lassen sich frei verbreitern und erhöhen. Wenn Text abgeschnitten erscheint, vergrößere das Feld über den Griff. Mehrzeilige Texte behalten ihre Zeilenumbrüche. Vor dem Export empfiehlt sich eine Kontrolle bei 100 Prozent Zoom.
7. Eigene Bilder und Comic-Bibliothek
Über „Bilder“ lädst du eigene Fotos, Zeichnungen oder Grafiken vom Computer hoch. Das Bild wird als verschiebbares Element auf dem Blatt eingefügt und kann über den Größenpunkt angepasst werden. Für gute Druckqualität solltest du möglichst klare PNG- oder JPEG-Dateien verwenden. Sehr kleine Bilder können beim Vergrößern unscharf werden. Die Comic-Bibliothek enthält mehrere hundert freigestellte Unterrichtsmotive aus unterschiedlichen Themenbereichen, beispielsweise Schule, Mathematik, Natur, Tiere, Ernährung, Verkehr, Musik, Gefühle und Berufe. Öffne „Comics“, wähle eine Kategorie oder suche nach einem Begriff. Beim Anklicken wird nur das einzelne Motiv sauber aus dem jeweiligen Motivbogen ausgeschnitten und eingefügt. Alle Bilder werden beim hochauflösenden PDF-Export mitgerendert. Positioniere wichtige Bildteile mit etwas Abstand zum Papierrand, damit auch Drucker mit nicht bedruckbarem Rand ein gutes Ergebnis liefern. Im Profi-Grafikeditor kannst du ausgewählte Bilder spiegeln, drehen, in Graustufen darstellen, den Kontrast ändern, sperren oder vorübergehend ausblenden.
8. Formen, Linien und Seitenmuster
Der Formenbereich stellt Rechtecke, Kreise, Linien und Hinweisboxen bereit. Formen eignen sich als farbige Flächen, Aufgabenrahmen, Markierungen oder grafische Struktur. Nach dem Einfügen kannst du Größe, Farbe, Hintergrund und Deckkraft in den Eigenschaften verändern. Bei einer Linie erscheint zusätzlich die Einstellung für die Linienstärke. Sie reicht von einem sehr feinen Pixel bis zu zehn Pixeln und wird in derselben Stärke im PDF wiedergegeben. Für Schreiblinien und dezente Trennungen genügen meist ein bis zwei Pixel. Dickere Linien sind für Achsen, Diagramme oder starke Hervorhebungen geeignet. Über „Muster“ beziehungsweise die Seitengestaltung wählst du einen leeren Hintergrund, Punktraster, Lineatur oder Karoraster. Das Muster gehört zur gesamten Seite und liegt hinter allen Elementen. Für individuelle Bereiche kannst du stattdessen Formen mit geringer Deckkraft einsetzen. Farben sollten auch in Schwarzweiß noch unterscheidbar bleiben. Prüfe deshalb bei kopierten Arbeitsblättern Helligkeitsunterschiede. Werden Formen häufig versehentlich verschoben, kannst du sie im Profi-Bereich sperren und später wieder entsperren.
9. Elemente auswählen, verschieben und anordnen
Ein Klick auf Text, Bild oder Form wählt das Element dauerhaft aus. Der blaue Rahmen zeigt, welches Objekt gerade bearbeitet wird. Ziehe innerhalb des Rahmens, um das Element zu verschieben, oder verwende den Griff unten rechts zum Vergrößern und Verkleinern. Ist „Am Raster ausrichten“ aktiviert, rasten Positionen in gleichmäßigen Schritten ein. Dadurch lassen sich mehrere Aufgaben ordentlich untereinander ausrichten. In den Eigenschaften kannst du ein Element duplizieren oder löschen. Die Ebenenansicht zeigt alle Objekte der aktuellen Seite in ihrer Stapelreihenfolge. „Nach vorn“ legt ein Element über andere Inhalte, „Nach hinten“ bewegt es darunter. Das ist wichtig, wenn beispielsweise ein farbiger Kasten als Hintergrund dienen soll. Mit Rückgängig und Wiederholen in der oberen Leiste kannst du versehentliche Bearbeitungen korrigieren. Im Profi-Grafikeditor lassen sich Elemente zusätzlich sperren oder ausblenden. Gesperrte Elemente reagieren nicht mehr auf Ziehen, wodurch ein fertiges Grundlayout geschützt bleibt. Klicke auf eine freie Stelle des Blattes, um die Auswahl aufzuheben.
10. Seiten hinzufügen, duplizieren und löschen
Unterhalb der Arbeitsfläche befindet sich die Seitennavigation. Die Anzeige „Seite 1 von 1“ informiert über deine aktuelle Position. Mit den Pfeilen wechselst du zur vorherigen oder nächsten Seite. „Seite hinzufügen“ erzeugt eine neue leere Seite im aktuell gewählten DIN-Format. „Duplizieren“ kopiert die komplette aktuelle Seite einschließlich aller Texte, Formen, Bilder und Muster. Das ist ideal, wenn mehrere Aufgabenblätter dasselbe Grundlayout verwenden sollen. „Löschen“ entfernt die aktive Seite; die letzte verbleibende Seite kann aus Sicherheitsgründen nicht gelöscht werden. Beim PDF-Export werden alle Seiten in ihrer aktuellen Reihenfolge ausgegeben. Auch der dezente Hinweis „Made with Lehrcampus Worksheet“ erscheint automatisch unten rechts auf jeder PDF-Seite. Arbeite bei umfangreichen Dokumenten mit eindeutigen Überschriften und kontrolliere die Seiten nacheinander. Wenn du eine Seite mit Lösungen anlegst, kennzeichne sie deutlich, damit sie beim Austeilen nicht versehentlich zwischen die Schülerseiten gerät. Sichere mehrseitige Projekte zusätzlich als Projektdatei.
11. Aufgaben- und Rätselgeneratoren
Der normale Generator erstellt Rechenblätter für Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division oder gemischte Aufgaben. Wähle Titel, Zahlenraum und Aufgabenanzahl. Bei Division werden passende Aufgaben ohne Rest erzeugt; Subtraktionen bleiben im vorgesehenen Bereich. Auf Wunsch wird sofort eine Lösungsseite ergänzt. Der Wortsuchgenerator verarbeitet eigene Lernwörter, ersetzt Umlaute druckfreundlich und versteckt die Begriffe waagerecht, senkrecht oder bei höherer Schwierigkeit diagonal. Im Profi-Studio stehen weitere Generatoren für Zahlenmauern, Zahlenstrahlen, Rechenketten, Einmaleins, Uhrzeiten und Zahlenvergleiche bereit. Gib vorher Anzahl und Zahlenraum an und aktiviere die Lösungsseite. Jeder Generator erzeugt neue Zufallswerte, sodass schnell verschiedene Fassungen entstehen. Die generierten Aufgaben sind normale Worksheet-Elemente und bleiben vollständig editierbar. Du kannst Text ändern, Aufgaben entfernen, Bilder ergänzen oder das Layout verschieben. Prüfe automatisch erzeugtes Material vor dem Einsatz fachlich und didaktisch. Besonders bei einem neuen Zahlenraum solltest du kontrollieren, ob Schwierigkeitsgrad und Platzangebot zur Lerngruppe passen.
12. Profi-Studio und intelligente Bausteine
Das Profi-Studio öffnest du über „◆ Profi“ in der linken Werkzeugleiste. Unter „Bausteine“ findest du Elemente, die typische Unterrichtsabläufe schneller abbilden. Die automatische Aufgabe erhält eine fortlaufende Nummerierung. Der Kopfbereich fügt Felder für Name, Klasse und Datum ein. Ein Merkkasten hebt eine Regel oder Hilfestellung farbig hervor. Mit dem Punktefeld ergänzt du eine Bewertung, während das Antwortfeld später mit einer digitalen Lösung verbunden werden kann. Ein Linkfeld nimmt eine Webadresse auf und zeigt sie direkt auf dem Blatt. Alle Profi-Bausteine verhalten sich nach dem Einfügen wie gewöhnliche Worksheet-Elemente: Sie lassen sich auswählen, verschieben, vergrößern, gestalten, duplizieren und löschen. Verwende sie als strukturierte Ausgangspunkte und passe den Wortlaut immer an deine Lerngruppe an. Automatische Nummern beziehen sich auf die bereits vorhandenen intelligenten Aufgaben der aktuellen Seite. Wenn du Aufgaben manuell kopierst oder Zahlen direkt im Text änderst, solltest du die Reihenfolge abschließend noch einmal kontrollieren.
13. Differenzierungs-Studio
Das Differenzierungs-Studio erzeugt aus der aktuellen Seite drei zusätzliche Fassungen: leicht, standard und anspruchsvoll. Die leichte Variante verkleinert erkannte Zahlenwerte und ergänzt bei intelligenten Aufgaben einen kurzen Bearbeitungstipp. Die Standardfassung übernimmt das ursprüngliche Niveau. Die anspruchsvolle Variante arbeitet mit größeren erkannten Zahlen. Jede Version erhält oben eine farbige Kennzeichnung und bleibt vollständig bearbeitbar. Die Funktion ist als schneller Ausgangspunkt gedacht, nicht als Ersatz für die pädagogische Prüfung. Kontrolliere insbesondere Sachaufgaben, Jahreszahlen, Seitenangaben und andere Zahlen, die nicht mathematisch verändert werden dürfen. Solche Werte solltest du nach der Erstellung wieder korrigieren. Für eine zuverlässige Differenzierung kannst du in der leichten Fassung zusätzlich größere Schrift, weniger Aufgaben, Beispiele oder Bildhilfen einsetzen. In der anspruchsvollen Fassung bieten sich Transferfragen, Begründungen oder offene Lösungswege an. Benenne die Niveaus bei der Ausgabe möglichst wertschätzend, beispielsweise Basis, Training und Herausforderung. Speichere das Ergebnis als Projektdatei, wenn du die drei Fassungen später erneut bearbeiten möchtest.
14. Deutsch-Werkzeuge
Im Profi-Studio findest du unter „Deutsch“ mehrere Hilfen für Lesen und Schreiben. Gib zunächst Wörter oder einen kurzen Text in das Eingabefeld ein. „Silben markieren“ ergänzt sichtbare Trennzeichen an geeigneten Stellen und erstellt daraus ein neues Textfeld. Da automatische Silbenerkennung nicht jeden deutschen Sonderfall zuverlässig erkennt, solltest du das Ergebnis prüfen und schwierige Wörter manuell korrigieren. „Vokale hervorheben“ stellt erkannte Selbstlaute als Großbuchstaben dar und kann für Lautübungen oder erste Rechtschreibbeobachtungen verwendet werden. „Wörter mischen“ erzeugt einen Buchstabensalat und fügt die Lösung darunter ein. Entferne die Lösung oder verschiebe sie auf eine separate Seite, bevor du das Blatt austeilst. „Lineatur“ aktiviert den linierten Seitenhintergrund für Schreibübungen. In Kombination mit Grundschrift, verbundener Schulausgangsschrift und Schreiblinien entstehen Übungen zum Nachspuren und freien Schreiben. Verwende kurze, bekannte Wörter für den Anfang und erhöhe die Schwierigkeit schrittweise. Automatisch erzeugte Sprachübungen sollten immer auf Rechtschreibung, Silbentrennung und Altersangemessenheit kontrolliert werden.
15. Interaktive Kontrolle und Tafelmodus
Ein Text- oder Antwortfeld kann im Profi-Studio mit einer erwarteten Lösung verbunden werden. Wähle das Element aus, trage unter „Digital“ die Lösung ein und klicke auf „Lösung hinterlegen“. Startest du anschließend die interaktive Kontrolle, werden prüfbare Felder gestrichelt markiert. Beim Anklicken öffnet sich eine Eingabe. Lehrcampus vergleicht die Antwort ohne Beachtung von Groß- und Kleinschreibung und zeigt in der Auswertung die Anzahl richtiger Antworten. Verwende eindeutige Lösungen; bei offenen Sätzen oder mehreren Schreibweisen ist eine automatische Prüfung nur eingeschränkt sinnvoll. Der Tafelmodus blendet Navigation, Werkzeugleisten und Seiteneinstellungen aus und vergrößert das Blatt für Beamer oder Smartboard. Über die Schaltfläche oben rechts beendest du ihn wieder. Im Tafelmodus kannst du Inhalte gemeinsam besprechen und die Seite als ruhige Präsentationsfläche einsetzen. Prüfe vor Unterrichtsbeginn, ob Zoom und Seitenverhältnis auf dem angeschlossenen Bildschirm passen. Die interaktive Auswertung ist eine lokale Übungshilfe und ersetzt keine dauerhafte Leistungsdokumentation oder pädagogische Bewertung.
16. Grafikeditor: drehen, spiegeln und sperren
Die Grafikwerkzeuge im Profi-Studio wirken auf das aktuell ausgewählte Element. Mit „Graustufen“ entfernst du stufenweise die Farben eines Bildes. Das ist hilfreich für kopierfreundliche Arbeitsblätter oder ruhige Hintergründe. „Kontrast“ verstärkt oder reduziert Unterschiede zwischen hellen und dunklen Bildbereichen. Eine Vorschau erscheint unmittelbar auf der Arbeitsfläche. „Spiegeln“ dreht das Element horizontal, beispielsweise wenn eine Comicfigur in die andere Richtung schauen soll. „Drehen“ rotiert es bei jedem Klick um neunzig Grad. Mit „Sperren“ schützt du fertig positionierte Hintergründe oder Dekorationen vor versehentlichem Verschieben. „Ausblenden“ macht ein Element nahezu unsichtbar, ohne es zu löschen; ein weiterer Klick stellt es wieder her. Diese Eigenschaften werden im Worksheet-Projekt gespeichert und beim PDF-Export berücksichtigt. Wähle das richtige Element vor jeder Änderung sorgfältig aus. Starke Filter können feine Details unleserlich machen. Für Schwarzweiß-Kopien solltest du außerdem kontrollieren, ob Text und Symbol auch ohne Farbe genügend Kontrast zum Hintergrund besitzen.
17. Speichern, Öffnen und Datensicherung
Lehrcampus Worksheet speichert den aktuellen Entwurf automatisch lokal im verwendeten Browser. Die Anzeige über der Arbeitsfläche bestätigt den lokalen Speicherstatus. Diese Sicherung ist bequem, aber nicht als einziges Archiv gedacht: Browserdaten können gelöscht werden, und auf einem anderen Gerät steht der Entwurf nicht automatisch zur Verfügung. Mit „Projekt“ lädst du deshalb eine Worksheet-Datei herunter. Sie enthält Seiten, Format, Ausrichtung, Elemente und deren Eigenschaften. Über „Öffnen“ kannst du eine solche Datei später wieder in den Editor laden. Bewahre Projektdateien mit verständlichen Namen auf, beispielsweise Fach, Klasse, Thema und Datum. „Speichern“ aktualisiert zusätzlich den lokalen Browserstand. Angemeldete Nutzer können häufig benötigte Gestaltungen außerdem als eigene Vorlage im Lehrcampus-Konto sichern. PDF-Dateien eignen sich zum Drucken und Weitergeben, können im Worksheet-Editor aber nicht so flexibel weiterbearbeitet werden wie Projektdateien. Speichere deshalb bei wichtigen Materialien immer beide Varianten: die Worksheet-Projektdatei für spätere Änderungen und das fertige PDF für Ausgabe oder Archivierung.
18. PDF-Export und Drucken
„PDF exportieren“ erstellt aus sämtlichen Seiten ein PDF im gewählten DIN-Format. Vor der Umwandlung wartet der Editor auf geladene Schriften und Bilder. Jede Seite wird anschließend mit ungefähr 300 dpi gerendert, damit Texte, Formen, Muster und Comicgrafiken möglichst genau wie auf der Arbeitsfläche erscheinen. Der Fortschrittsdialog zeigt, welche Seite gerade verarbeitet wird. Je nach Seitenzahl, Bildmenge und Computerleistung kann dies einige Sekunden dauern. „Drucken“ erzeugt dasselbe hochwertige Dokument und öffnet anschließend den Druckdialog. Wähle dort „Tatsächliche Größe“ oder 100 Prozent, wenn die Maße des DIN-Formats erhalten bleiben sollen. Optionen wie „An Seite anpassen“ können die Ausgabe geringfügig verkleinern. Auf jeder PDF-Seite steht unten rechts sehr dezent und schwarzweiß „Made with Lehrcampus Worksheet“. Wenn Bilder fehlen, lade die Seite neu und prüfe, ob die Dateien vollständig verfügbar sind. Bei unscharfen Bildern ist meistens die ursprüngliche Bilddatei zu klein. Speichere dein Projekt vor einem umfangreichen Export zusätzlich als Worksheet-Datei.
19. Lehrcampus-Assistent
Der Lehrcampus-Assistent befindet sich im Profi-Studio und erzeugt aus einer kurzen Beschreibung einen editierbaren Arbeitsblattentwurf. Formuliere möglichst konkret, beispielsweise „Arbeitsblatt Addition bis 100 für Klasse 3 mit zwölf Aufgaben und Lösungen“. Der Assistent erkennt derzeit vor allem Aufgabenanzahl, Zahlenraum, Rechenwünsche und einfache Deutsch-Themen. Mathematische Beschreibungen erzeugen passende Additionsaufgaben; sprachbezogene Angaben erstellen einfache Schreibimpulse. Wenn „Lösungsseite“ im Generatorbereich aktiviert ist, wird auch eine Kontrollseite angelegt. Alle Ergebnisse bestehen aus normalen Elementen und können nachträglich vollständig geändert werden. Der Assistent arbeitet lokal regelbasiert und sendet die Eingabe nicht an einen externen KI-Dienst. Deshalb versteht er nicht jede Formulierung und erstellt keine pädagogisch geprüften Endprodukte. Betrachte den Entwurf als Zeit sparende Grundlage. Kontrolliere Ergebnisse, Zahlenraum, Sprache, Aufgabenmenge und Lösung immer selbst. Ergänze danach Bilder, Differenzierung, Hilfen und ein Layout, das zu deiner konkreten Lerngruppe und zum Lernziel passt.
20. Fehlerbehebung und gute Ergebnisse
Wenn sich ein Element nicht auswählen lässt, prüfe zuerst, ob es im Profi-Grafikeditor gesperrt wurde. Über die Ebenenansicht kannst du verdeckte Objekte gezielt auswählen und nach vorn holen. Ist Text abgeschnitten, vergrößere das Textfeld oder reduziere die Schriftgröße. Bei starkem Zoom erreichst du den unteren Blattbereich über die Scrollleisten der Arbeitsfläche. Schließt ein Seitenpanel nicht vollständig, lade den Editor neu; der lokal gespeicherte Entwurf bleibt normalerweise erhalten. Fehlen Bilder im PDF, warte nach dem Laden kurz, kontrolliere die Bildvorschau und starte den Export erneut. Die PDF-Module liegen direkt im Worksheet-Projekt, sodass keine externe Verbindung erforderlich sein sollte. Bei einer sehr großen Datei helfen weniger hochauflösende Fotos oder eine Aufteilung auf mehrere Projekte. Lade regelmäßig eine Projektdatei als Sicherung herunter. Prüfe vor dem Unterricht einen Testausdruck auf 100 Prozent Skalierung. Falls ein Problem reproduzierbar bleibt, notiere Browser, Betriebssystem, Papierformat, Arbeitsschritte und die sichtbare Fehlermeldung. Ein Bildschirmfoto erleichtert die genaue Fehlersuche erheblich.